Apple und der Datenschutz

Wie halte es Steve Jobs und Apple mit dem Datenschutz?
Zu Markeneinführung im Jahre 1984 parodiert Apple mit ihrem Werbespot den Roman “1984″ von George Orwell, in dem es um negative Seiten eines Überwachungsstaates geht. Die Aussage des Werbespots: “Befreit Euch vom großen Bruder, das Jahr 1984 endet nicht wie im Roman.”
Das war vor vielen Jahren!

Aber nun wird klar, Apple erhebt seit Jahren Daten über seine Kunden und Nutzer. Seit iOS 4 und dem neuen iTunes wird dieser Datenspeicherung noch immer weiter Tür und Tor geöffnet, denn in den Nutzungsbestimmungen wird erwähnt das Apple und angeschlossene Unternehmen Standortbestimmungsdaten verwenden dürfen, dies zwar anonym aber präzise. So werden seit 2008 neben Informationen zur Reichweite, Signalstärke, Mac-Adresse/ID von WLAN-Netzen, IDs von Sendemasten und Verbindungsgeschwindigkeiten gespeichert. Dies geht aus einem Brief von Apple auf Nachfrage der US-Abgeordneten Edward J. Markey und Joe Barton hervor, der nur mit Verspätung über das Nachrichtenportal Cnet an das Licht der Öffentlichkeit kam. Apple informierte seine Anwender nicht über diese Auswertung.

Es ist zu erwarten, dass Apple die gewonnen Daten für den neuen Dienst iAd ausschlachten möchte, um personalisierte und geografisch zugeordnete Anzeigen zur Verfügung zu stellen.

Auf der letzten D8-Konferenz noch sprach Steve Jobs davon, dass der Nutzer immer wissen sollte was man mit seinen Daten macht ….. danke, jetzt wissen wir es!

Schützen kann man sich nur, wenn man die Ortungsdienste in den Einstellungen des iPhones deaktiviert. Die Frage aber, wie lange stellt Apple noch diese manuelle Deaktivierung zur Auswahl?


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