MungoGamer – Dein iPhone/iPod als Lenkrad
Mit der MungoGamer Remote Steering-App kannst Du Dein iPhone oder Deinen iPod in ein Lenkrad verwandeln und Deine Rennspiele steuern. Beschleunigen, Bremsen und Gangwechsel kannst Du mit Schaltflächen auf dem Screen oder durch vor- und zurückneigen. Gelenkt wird natürlich mit Hilfe der eingebauten Beschleunigungssensoren Deines iPhones oder iPods!
Verbunden wird das iPhone mit dem Mac direkt über WLAN. Dazu installierst Du den MungoServer auf Deinem Mac und die App verbindet sich direkt ohne Umwege. MungoServer installiert dann noch einen Treiber, der ein USB-GamePad simuliert.
Da ja, neben dem Fahren, auch noch andere Einstellungen bei einem Spiel vorgenommen werden müssen, hat die App weitere Schaltflächen für Pfeiltasten, Tab, esc, Return und Löschen. So kommt man bei den meisten Spielen von Rennstrecke zur Rennstrecke. Die Anordnung der Schaltflächen kann in der Free-Version in drei verschiedenen Anordnungen gespeichert werden. Die Pro-Version hat einen frei konfigurierbaren Bildschirm mit noch sechs weiteren, frei belegbaren, Tasten. So hast Du mit dem MungoGamer ein GamePad, das Du nach Deinen Wünschen einrichten kannst.
Interessant und wichtig ist natürlich die Reaktionszeit, da das “GamePad” nicht mit dem Kabel direkt verbunden ist. Diese wird Dir in der App ständig als Ping angezeigt und ist natürlich abhängig von Deiner WLAN-Anbindung und dem Traffic auf Deinem Router. Meine bewegt sich zwischen 4 und 8 ms, damit lässt sich ein Rennspiel gut steuern. Getestet habe ich MungoGamer mit dem Spiel FlatOut2 und Collin Mc Rae Rally auf meinem MacBook, die beide super damit zu steuern waren! Das folgende Video, leider nicht von mir gefahren, zeigt Dir eindrucksvoll die Funktionsweise.
Nett ist die App auch für die, die viel unterwegs sind. Im Hotel ist aber MacBook und iPhone immer dabei und einem guten Rennen steht so nichts im Wege. Ein Manko ist mir aber aufgefallen: Da die Schaltflächen nicht “spürbar” sind wie Knöpfe, kommt es bei hektischen Lenk- und Schaltvorgängen schon mal vor, das man “vorbeidrückt”.









